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Verhältnis zu den Staatsorganen

Immer wieder erlebe ich Christen, die betonen, wie sehr sie für die „Obrigkeit“ beten. Sie beziehen sich dabei auf den Römerbrief des Apostels Paulus in dem steht:

„Alle ohne Ausnahme müssen sich den Trägern der Staatsgewalt unterordnen. Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt. Die jeweiligen Amtsträger sind von ihm eingesetzt.“
(Römerbrief 13,1) [1]

Aus der aus meiner Sicht falsch verstandenen Frömmigkeit können manche Christen sich gar nicht tief genug vor den Machthabern verbeugen und handeln oft gehorsamer, als Beamte und Gesetzgeber es verlangen.
Liest man aber in den Briefen des Apostels Paulus genauer nach, so erfährt man, warum man die Amtsträger respektieren sollte:

„Denn die staatliche Macht steht im Dienst Gottes, um dich zum Tun des Guten anzuspornen. Wenn du aber Böses tust, musst du dich vor ihr fürchten. Ihre Vertreter tragen nicht umsonst das Schwert.“
(Römerbrief 13,4)

Jesus selbst sagt im Markus Evangelium auf die Fangfrage der Pharisäer folgendes:

„Ist es nach dem Gesetz Gottes erlaubt, dem römischen Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir es tun oder nicht?« Jesus erkannte ihre Scheinheiligkeit und sagte: »Ihr wollt mir doch nur eine Falle stellen! Gebt mir eine Silbermünze; ich will sie mir ansehen.« Sie gaben ihm eine und er fragte: »Wessen Bild und wessen Name sind denn hier aufgeprägt?« Das Bild und der Name des Kaisers«, antworteten sie. Da sagte Jesus: »Dann gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört – aber gebt Gott, was Gott gehört!«
(Markus 12,14-17)

Was bedeutet das in der Praxis? Zum einen sind die staatlichen Organe da, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Sie sorgen dafür, dass die komplizierten Abläufe in einer Gesellschaft reibungslos ablaufen können. Das bedeutet, dass Polizei, Müllabfuhr, Krankenversorgung, Feuerwehr und vieles mehr zu Verfügung stehen. Die Staatsorgane an sich haben nichts mit Gewaltherrschern oder korrupten Beamten zu tun, die sich nur bereichern und die Menschen ausbeuten.

Des weiteren ist es nicht zielführend, sich mit den staatlichen Organen anzulegen und diese zu bekämpfen. Das ändert an der Gesinnung der Mehrheit der Gesellschaft gar nichts. Für Missstände sind nicht die Staatsorgane die Ursache sondern die Einstellung jedes einzelnen Menschen. Was bringt es, die Müllmänner zu beschimpfen, weil sie die gelbe Tonne nicht leeren wollen? Es ist besser, den eigenen Müll richtig zu trennen oder weniger Plastikmüll zu verursachen.
Will man was ändern, so sollte man das tun, was Jesus in seiner Bergpredigt gesagt hat:

„Ihr seid das Salz für die Welt. Wenn aber das Salz seine Kraft verliert, wodurch kann es sie wiederbekommen? Es ist zu nichts mehr zu gebrauchen. Es wird weggeworfen und die Menschen zertreten es. Ihr seid das Licht für die Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Auch zündet niemand eine Lampe an, um sie dann unter einen Topf zu stellen. Im Gegenteil, man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt. Genauso muss auch euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
(Matthäus 5,13-16) [1]

Das bedeutet, dass wir wie Salz eine Würze in das legen sollen, was wir sagen. Wenn es nötig ist, sollen wir klar, deutlich und zugleich respektvoll lohne Heuchelei Kritik an Missständen üben. Gleichzeitig sollen wir mit unseren Taten Vorbild sein und nicht zu den Missständen beitragen.

[1] Gute Nachricht Bibel, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft

Ungehorsam

In den letzten zwei Jahren wurde für jeden sichtbar, dass unsere Gesellschaft voll von Missständen ist. Die Menschen haben aufgrund der Angstmache der Politiker alle ihre freiheitlichen Werte weggeworfen, auf die sie nach wie vor so stolz sind. Wenn man aber ein bisschen genauer hinsieht, halten die meisten Menschen nichts von Freiheit und befürworten es, wenn der Staat andere Menschen unterdrückt. Man denke da nur an das Hartz IV System, das nichts anderes ist als eine riesige Unterdrückungsmaschinerie. Hier wurden Millionen von Menschen gebrochen und sind heute schwer traumatisiert. Viele Menschen, die mit denen ich darüber gesprochen habe, finden das Hartz IV System gut, denn Faulenzer muss man aus deren Sicht motivieren. Auch das Unrecht, dass Menschen in anderen Ländern durch die Angriffskriege der NATO angetan wurde, schreit zum Himmel. Wenn ich mir das ansehe frage ich mich, was sie Ursache für alle diese Probleme ist.

Die Sache ist im Grunde ganz einfach: Die Ursache liegt darin begründet, dass so viele Menschen bei diesen ganzen Untaten mitmachen. Es ist nicht die Schuld von staatlichen Institutionen, die ja durchaus sinnvoll und meist gut sind. Menschen sind bequem und machen gerne das, was ihre Vorgesetzten ihnen befehlen. Die Mächtigen sind deshalb so mächtig, weil sie so viele Menschen finden, die sie bei ihren satanischen Ideen unterstützen.

Ich selbst bin ein Mensch, der noch nie gerne das gemacht hat, was mir befohlen wurde, und wenn ich keinen anderen Ausweg hatte, habe ich meist ein Schlupfloch gefunden, um mich Befehlen zu entziehen. Das System von Befehl und Gehorsam erschien mir immer zutiefst bösartig. Was kann ich also den Menschen raten, denen die Befolgung von Befehlen zu tiefst zuwider ist? Hier gibt die Bibel gute Hinweise:

Im Lukasevangelium sagt Jesus folgendes:

„Euch, meinen Freunden, den Männern und Frauen, sage ich: Fürchtet euch nicht vor Menschen! Sie können nur den Leib töten, aber darüber hinaus können sie euch nichts anhaben. Ich will euch sagen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nicht nur töten kann, sondern auch noch die Macht hat, euch ins ewige Verderben zu schicken. Ja, ich sage euch, den sollt ihr fürchten! Kauft man nicht fünf Spatzen für zwei Groschen? Und doch kümmert sich Gott um jeden Einzelnen von ihnen. Doch bei euch ist sogar jedes Haar auf dem Kopf gezählt. Habt keine Angst: Ihr seid Gott mehr wert als ein ganzer Schwarm Spatzen! Ich sage euch: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn am Gerichtstag bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber vor den Menschen nicht kennen will, den wird auch der Menschensohn nicht kennen am Gerichtstag vor den Engeln Gottes. Wer den Menschensohn beschimpft, kann Vergebung finden. Wer aber den Heiligen Geist beleidigt, wird keine Vergebung finden. Wenn sie euch vor die Synagogengerichte schleppen und vor andere Richter und Machthaber, dann macht euch keine Sorgen darüber, wie ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt. Denn der Heilige Geist wird euch in dem Augenblick eingeben, was ihr sagen müsst.“
(Lukas 12,4-12) [1]

Was bedeutet das?
Als erstes muss man erkennen, dass diejenigen, die vorgeben Macht zu haben, auch nur Menschen sind. Gegenüber Gott sind sie nichts und ihre Macht ist verglichen mit der Macht Gottes nichtig. Diese Menschen sind nicht allmächtig. Wenn wir uns aber von der Verbindung mit Gott trennen, nehmen wir massiven Schaden und sind völlig wehrlos. Gott versorgt uns und zeigt uns Schlupflöcher, durch die wir den Mächtigen entkommen können.
Wenn wir vor Behörden oder Gerichten stehen und uns auf die rechtliche Argumentation der Mächtigen einlassen, haben wir das Spiel verloren, bevor es beginnt. Das Rechtssystem ist von denen geschaffen worden, die die Macht haben. Da können wir nur verlieren. Deshalb ist es entscheidend, sich an das Wort Gottes, die Bibel, zu halten. Hier spricht Gott zu jedem einzelnen Menschen. Dieses Wort ist wirklich wichtig und hier steckt wirkliche Weisheit.

Wie können wir aber damit umgehen, wenn der Weg, den uns Gott zeigen will, für uns noch nicht sichtbar ist?

Der Apostel Paulus, sagt im im Hebräerbrief:

„Erinnert euch doch an die Zeiten, als ihr gerade mit dem göttlichen Licht erleuchtet worden wart und dann sogleich einen harten, leidvollen Kampf durchstehen musstet! Die einen wurden öffentlich beleidigt und misshandelt, die andern standen denen treu zur Seite, die dies ertragen mussten. Ihr habt mit den Gefangenen gelitten, und wenn euch euer Eigentum weggenommen wurde, habt ihr das mit Freude ertragen; denn ihr wusstet, dass ihr einen viel besseren Besitz habt, der euch nicht genommen werden kann. Werft nur jetzt eure Zuversicht nicht weg, die doch so reich belohnt werden soll!Ihr braucht Kraft zum Durchhalten, damit ihr weiterhin tut, was Gott von euch will, und so auch bekommt, was er versprochen hat.“
(Hebräer 10,32-36) [1]

Hier ist deutlich sichtbar, dass der Zusammenhalt unter Christen sehr wichtig ist. Hier sollten Christen keine Angst haben und sich nicht durch die Ängste, die die Mächtigen schüren, einschüchtern lassen. Die Mächtigen sind nicht allmächtig und irgenwann bleiben von ihnen nur die Spuren übrig, die Archälologen in Zukunft mit Pinsel und Mirkoskop analysieren können. Durch Zusammenhalt und gegenseitigen Beistand gewinnen Christen die Zeit und den geistigen Freiraum, um den Weg zu erkennen, den Gott ihnen zeigt.

[1] Gute Nachricht Bibel, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft

 

Kirche in Corona-Zeiten

In den letzten zwei Jahren hat sich die evangelische Kirche stark verändert. Dort wo noch vor zwei Jahren eine freundliche Atmosphäre herrschte, die mich willkommen geheißen hat, ist die Einhaltung der Corona-Regeln zum Zentrum des Gemeindelebens geworden. Die Menschen, die sich in der Kirche engagieren, geben sich mühe, irgendwie ein Gemeindeleben aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Corona-Maßnahmen durchzusetzen, die von der Regierung über die kirchlichen Hierarchien bis nach unten durchgedrückt werden.

Mir war es von Anfang an klar, dass die Corona-Maßnahmen weniger einen medizinischen, als vielmehr einen geistlichen Grund haben. Ich habe deshalb die Corona-Maßnahmen offen kritisiert und habe meine Position offen durch mein äußeres Erscheinungsbild und durch die Weigerung der Durchsetzung der Corona-Maßnahmen klar gestellt. Das, was ich dadurch geerntet habe, war Unverständnis. Mir wurde nahegelegt, entweder die Corona-Maßnahmen zu vertreten oder vom Kirchenvorstandsvorsitz zurückzutreten. Da ich die Corona-Maßnahmen nicht vertreten wolle, bin ich vom Kirchenvorstandsvorsitz zurückgetreten.

Ich habe mich dennoch häufig gefragt, ob die Corona-Maßnahmen, die Masken in den Gesichtern und die Corona-Sicherheitssymbole, die am Kirchentor angenagelt sind, wirklich so schlimm sind, wie ich denke. In der Bibel fand ich im Johannes-Evangelium eine Antwort darauf. Jesus sagt hier:

„Jesus sagte: »Amen, ich versichere euch: Wer den Schafstall nicht durch die Tür betritt, sondern auf einem anderen Weg eindringt, ist ein Räuber und ein Dieb. Der Schafhirt geht durch die Tür hinein;  der Wächter am Eingang öffnet ihm. Die Schafe erkennen seine Stimme; er ruft die, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie ins Freie. Wenn sie alle draußen sind, geht er vor ihnen her und sie folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. Einem anderen Menschen werden sie niemals folgen. Im Gegenteil: Sie werden vor ihm davonlaufen, weil sie seine Stimme nicht kennen.« Dieses Gleichnis erzählte Jesus, aber seine Zuhörer verstanden nicht, was er ihnen damit sagen wollte.“
(Johannes 10,1-6) [1]

Welche Stimme haben die Corona-Maßnahmen? Hier möchte ich eine einfache Überlegung darlegen. Angenommen, ich würde beim nächsten Kirchnerdienst den Altar, die Paramente und das Kreuz mit Blumen schmücken. Das wäre ungewöhnlich und auch nett und vielleicht würden sich viele darüber freuen.

Angenommen, ich würde über das Kreuz auf dem Altar eine FFP2-Maske hängen und die Corona-Sicherheitssymbole an die Paramente hängen; Ich denke, das wäre nicht mehr nett und würde den Menschen im Gottesdienst übel aufstoßen. An diesem Beispiel ist für mich schön sichtbar, welche Stimme den Corona-Maßnahmen zu Grunde liegt. Sie kommen daher mit dem Versprechen, uns zu beschützen, aber ihre Sprache lässt die eiserne Faust der Herrschaft durchscheinen. Das erinnert mich an einen Vers aus der Offenbarung des Johannes:

Dann sah ich ein anderes Tier aus der Erde heraufsteigen. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, aber es redete wie ein Drache.
(Johannes 13,11)

So, wie ich das sehe, rennen wir mit den Corona-Maßnahmen eine Stimme hinterher, die von uns Unterwerfung fordert. Hier ist geistlich Vorsicht geboten, damit wir nicht aufgrund der starken Ausrichtung auf die Corona-Maßnahmen vom wahren Weg, von der Wahrheit und vom Leben, nämlich Jesus Christus, abkommen. Wie jeder Mensch seinen Weg zu Jesus hin im einzelnen gestaltet, ist individuell unterschiedlich. Eines haben alle individuellen Wege gemeinsam: Sie entziehen sich der Herrschaft der Corona-Maßnahmen und meiden die Dinge, bei denen die Stimme des guten Hirten Jesus nicht zu hören ist.

[1] Gute Nachricht Bibel, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft

Einhaltung der Corona-Maßnahmen

In diesem Artikel möchte ich ohne eine große Einleitung direkt auf dem Punkt kommen, um den es hier gehen soll: Soll ich als Christ andere Menschen dazu nötigen, die Corona-Maßnahmen einzuhalten?

Ich möchte hier nicht das Für und Wider der Maßnahmen rational diskutieren, denn beide Positionen lassen sich mit Argumenten belegen oder widerlegen. Eine Antwort auf diese Frage ist mit logischen Argumenten nicht zu finden. Es gibt aber einige Aspekte in der Bibel, die die Vertreter beider Positionen beachten sollten, da sie Grundprinzipien der gesamten Schöpfung betreffen:

Der erste Prinzip besteht darin, dass wir uns nicht über andere stellen sollten. Jesus sagt im Lukas-Evangelium:

„Warum kümmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders oder deiner Schwester und bemerkst nicht den Balken in deinem eigenen? Wie kannst du zu deinem Bruder oder deiner Schwester sagen: >> Komm her, Bruder; komm her, Schwester; ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen <<, und merkst gar nicht, dass du selbst einen ganzen Balken im Auge hast? Scheinheilig bist du! Zieh doch erst den Balken aus deinem eigenen Auge, dann kannst du dich um den Splitter in einem anderen Auge kümmern!“
(Lukas 6,41-42) [1]

Kein Mensch kennt die Konsequenzen dessen, was er tut wirklich. Niemand kann die Zukunft vorhersagen. Wir bewerten unsere Umgebung immer nur mit den spärlichen Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben. Wenn wir andere Menschen zu der einen oder anderen Position nötigen wissen wir nicht, was wir damit verursachen. Die Konsequenzen unseres Handelns wirken sich aber langfristig aus und wer die Konsequenzen trägt, weiß nur Gott allein.

Ein weiteres Prinzip ist Buch „Prediger“ im alten Testament zu finden: Es zeigt die Nichtigkeit der Dinge, über die wir Menschen uns streiten. Das Buch „Prediger“ schließt mir folgenden Sätzen:

„Im Übrigen lass dich warnen, mein Sohn: Es werden viel zu viele Bücher geschrieben und das viele Grübeln kann dich bis zur Erschöpfung ermüden. Fassen wir alles zusammen, so kommen wir zu dem Ergebnis: Nimm Gott ernst und befolge seine Gebote! Das ist alles, worauf es für den Menschen ankommt. Über alles, was wir tun, wird Gott Gericht halten, über die guten und die schlechten Taten, auch wenn sie jetzt noch verborgen sind.“ [1]
(Prediger 12,12-14)

All die Dinge, die wir heute als so wichtig ansehen, sind bei genauerer Betrachtung bedeutungslos. Irgendwann sind wir alle an dem Punkt, wo wir gezeigt bekommen, dass unser Leben endlich ist. Dann blicken wir auf unser bisheriges Leben zurück und merken, wie unwichtig all die Dinge, all die Streitereien und Ideologien sind. Dann geht es nicht mehr um Corona-Maßnahmen, um unseren Arbeitsplatz, um Verordnungen oder unseren sozialen Status. Das einzige, was dann noch bleibt ist die Beziehung zu Gott, sei es beim Lesen in der Bibel, im Gebet, beim Singen und Feiern des Abendmahls im kleinsten Kreis oder beim Betrachten der Natur mit all ihren Formen und Farben.

Welches Verhalten ist in Bezug der jetzigen Situation ratsam, wo so viele vermeintliche Heilsbringer den Menschen sagen wollen,was richtig ist? Vielleicht gibt der Apostel Paulus hier eine in seinem Brief an Timotheus eine Antwort:

„Wenn jemand etwas anderes lehrt und sich nicht an die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus und die allgemeine christliche Lehre hält, dann ist er aufgeblasen und versteht nichts. Er hat einen krankhaften Hang zu spitzfindigen Untersuchungen und Wortgefechten. Daraus entstehen Neid und Streit, Beleidigungen, böse Verdächtigungen und fortwährender Zank. Solche Menschen haben ihren gesunden Verstand verloren. […] Du aber gehörst Gott, deshalb fliehe vor alldem! Jage dagegen der Gerechtigkeit nach, der Gottesfurcht, dem Glauben, der Liebe, der Geduld und der Freundlichkeit!“ [1]
(1. Timotheus 6,3-5.11)

 

[1] Gute Nachricht Bibel, © 2000 Deutsche Bibelgesellschaft

Verstecken hinter dem Evangelium

Ent-Täuschung
Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, was uns die Werte, auf die wir in Deutschland so stolz waren, wert sind – nichts. Ich habe erlebt, wie das deutsche Grundgesetz einfach mal eben so von einem Bankkaufmann, einem Tierarzt, einem Pharmalobbyisten und einem einzelnen Virologen außer Kraft gesetzt wurde. Trotz der vielen Widersprüche in den Aussagen dieser vier Personen lieben die meisten Deutschen diese Leute. Für mich war das ganze surreal, aber mittlerweile bin ich enttäuscht, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich war der Täuschung erlegen, dass Werte wie Menschenrechte, Demokratie und Freiheit Werte sind, für die man kämpfen sollte. Heute weiß ich, dass diese Werte nur Philosophien sind, die Menschen sich ausgedacht haben. Diese Werte sind vergänglich und ändern sich je nach dem Geschmack derjenigen, die in der Welt die Macht haben.

Instrumentalisierung des Evangeliums
Ich habe noch etwas erlebt, dass mich nicht überraschte. Teile der evangelischen Kirche instrumentalisieren das Evangelium, um die diktatorischen Maßnahmen der zur Zeit herrschenden Politik zu legitimieren, die im Zuge der verkündeten Pandemie des Sars-CoV-2 Virus weltweit umgesetzt wurden. Konkret möchte ich an einem Beispiel verdeutlichen, wie ein Bibelvers zur Legitimierung der diktatorischen Maßnahmen benutzt wird. Es geht um Matthäus 22,37-40. In diesen Versen ruft Jesus dazu auf, Gott von ganzen Herzen zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst. Die Pervertierung des Bibelverses läuft dabei wie folgt:

Im Vorfeld wurde über die Massenmedien ein Erzählraum aufgebaut, der beinhaltet, dass sich ein potentiell tödliches Virus rasant weltweit ausbreitet. Dieses Virus wird so viele Menschen krank machen, dass die Krankenhäuser zu klein sind, um die Millionen von Kranken aufzunehmen. Die Ärzte können nur wenigen Menschen helfen und viele Menschen müssen qualvoll zu Hause ersticken. Jeder kann unbemerkt von diesem Virus befallen werden und andere Menschen anstecken und ist dann für dessen Tod verantwortlich. Die verordneten Maßnahmen wie Ausgangssperren, Kontaktverbot, Tests und Impfungen dienen dazu, die Menschheit zu retten.

Mit den Axiomen dieses Erzählraumes wird das Evangelium nun von Teilen der evangelischen Kirche dazu benutzt, diesen Erzählraum zu untermauern. Die Maßnahmen werden als Akt der Nächstenliebe dargestellt. Ein wahrer Christ fügt sich den Maßnahmen der Mächtigen, um seinen Mitmenschen vor der Ansteckung mit dem tödlichen Virus zu schützen. Alle Menschen, die die Maßnahmen der Regierung nicht mittragen, verstoßen gegen das Gebot der Nächstenliebe und versündigen sich. Implizit sagt diese Instrumentalisierung: „Gott will das, was die Regierung tut. Es steht in der Bibel“ Diese Pervertierung des Evangeliums ist innerhalb dieses Erzählraumes logisch schlüssig und nicht widerlegbar. Dieser Trugschluss kann nur dann aufgebrochen werden, wenn der Erzählraum verlassen wird.

Machtansprüche
Beim Verlassen des Erzählraumes ist das Buch der Sprüche (Sprüche 1,7) hilfreich. Dort steht in Kapitel 1 Vers 7:

„Den HERRN ernst nehmen ist der Anfang aller Erkenntnis. Wer ihn missachtet, verachtet auch Weisheit und Lebensklugheit.“
(Sprüche 1,7)

Was bedeutet das für mich? Alle Überlegungen und logischen Schlüsse, die Menschen anstellen, beruhen immer auf dem begrenzten Wissen von Menschen. Sie können richtig sein, aber sie können auch falsch sein. Ob sie falsch oder richtig sind, weiß niemand außer Gott. An logischen Schlüssen ist erst einmal nichts verwerflich, wenn sie in Demut vor Gott getroffen werden. Bei der Zugrundelegung verschiedener Perspektiven, dienen sie der Wahrheitsfindung. Das Problem das ich sehe liegt darin, dass es Menschen gibt, die aufgrund ihrer Überlegungen und logischen Schlüssen unbegrenzte Macht ausüben wollen. Sie sagen, dass sich alle Menschen ihren Maßnahmen zu unterwerfen haben. Sie erheben den Anspruch, mit neuartigen genetischen Impfstoffen in das Erbgut der gesamten Menschheit eingreifen zu dürfen, um die Welt besser zu machen. Sie erheben den Anspruch gottgleich zu sein und über das Wohl der gesamten Welt entscheiden zu können. Ein Mensch mit diesen Anspürchen nimmt den HERRN nicht ernst. So etwas halte ich für einen großen Fehler, an den ich mich nicht beteiligen möchte.

Eine Kirche, die das Evangelium pervertiert, um der Größenwahn einiger mächtiger Leute zu unterstützen, nimmt entweder den HERRN nicht ernst, oder weiß nicht, was sie tut.

Fazit
Was bleibt mir als Fazit zu dieser Situation zu sagen? Mit menschlicher Weisheit kommen wir nicht weiter, so viel steht fest. Über menschliche Weisheit lässt sich streiten. Auf jedes Argument kann ein Spitzfindiges Gegenargument gefunden werden. Auch Dinge wie Menschenrechte, Verfassungen und Gesetze beruhen auf menschlichen Maßstäben. Dass diese das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen, haben die letzten zwei Jahre gezeigt. Deshalb bleibt mir nur der Schluss, dass wir in Demut vor Gott durch das Leben gehen sollten. Das bedeutet auch, dass wir all dem, was Gott erschaffen hat, Achtung entgegenbringen und mit der gesamten Schöpfung respektvoll umgehen sollten. Wenn wir Medikamente entwickeln, sollten wir das immer im Bewusstsein dessen tun, dass wir die Schöpfung nur sehr begrenzt verstehen. Wir alle sind nicht Gott und haben keinen Anspruch darauf, über die Schöpfung zu herrschen. Dessen sollten wir uns immer bewusst sein. Hierzu kann ich die Lektüre der Bücher „Hiob“ und „Prediger“ der Bibel empfehlen, wo dies ausführlich beschrieben ist.

Wort zum Buß- und Bettag 2020

Als ich das Wort zum Buß- und Bettag 2020 der evangelischen Landeskirche Sachsens gelesen hatte, fühlte ich mich an die Zeit erinnert, als ich vor über 20 Jahren aus der katholischen Kirche austrat. Ich konnte damals mit der Regierungshörigkeit und mit dem Schweigen zu den Problemen und Ängsten der Menschen in der katholischen Kirche nichts mehr anfangen. Durch meine Frau, die mir vor drei Jahren meine erste Bibel geschenkt hatte, las ich das erste mal in meinem Leben in der Bibel und verstand das erste mal, was Jesus mir sagen wollte. Im Juli 2020 trat ich dann in die evangelisch-lutherische Landeskirche ein.

Zur Zeit sind in unserer Gesellschaft massive Umwälzungen im Gange. Wir haben Kriege überall auf der Welt, Menschen ertrinken auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer, die Automatisierung ersetzt die Menschen in den Fabriken, die Arbeitslosen werden entrechtet, Menschen verlieren ihre Lebensgrundlagen und die Regierung macht den Menschen Angst vor Krankheiten. Die Probleme sind für einen einzelnen Menschen nicht mehr zu überblicken. Die Gesellschaft als Ganzes beginnt nun, Lösungen für diese Probleme zu entwickeln. Das Kollektiv der Gesellschaft erhöht die Kommunikationsdichte und knüpft neue Netzwerke. Die Menschen fühlen, dass sich etwas verändert.

Im Wort zum Buß- und Bettag 2020 werden die Menschen in der Kirche dazu aufgerufen, dass sie ihre Mitmenschen durch ihr Verhalten nicht beunruhigen, die Einschränkung der Grundrechte ertragen und sich demütig in die Gemeinschaft einordnen sollen. Das ist für mich, sehr grob zusammengefasst, die wichtigste Aussage des Wortes zum Buß- und Bettag 2020.

Ich denke, Schweigen, Anpassung und das Verharren in der Komfortzone sind nicht die Antwort auf die Probleme der Menschen. Gleichzeitig sind gut gemeinte Lösungsansätze meist nur unzureichend. Deshalb möchte ich als Antwort auf das Wort zum Buß- und Bettag 2020 meinen Weg darlegen, wie ich den Problemen unserer Zeit begegne:

Ich möchte die Menschen zu einer eigenen Glaubenspraxis ermutigen, damit sie Kraft bekommen, um als Christen an der Diskussion in der Gesellschaft teilzunehmen und um das Evangelium durch Wort und Tat zu verkünden, so wie es ihnen vom Heiligen Geist gegeben wird. Weil bei jedem Menschen die Glaubenspraxis anders aussehen kann, möchte ich hier meine Glaubenspraxis als Beispiel darlegen.

Mir ist Bewusst, dass niemand die Probleme unserer Zeit in ihrer Gesamtheit begreifen kann. Jeder Versuch, eine Lösung der Probleme durchzusetzen führt daher zu Gewalt. Deshalb lege ich die Lösung unserer Probleme in Gottes Hand und nehme die Ängste aller Menschen ernst. Das bedeutet für mich zum Beispiel, dass ich im Gottesdienst die gesetzlich vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung bis zu einem gewissen Grad trage. Durch die Verwendung eines schwarzen Halstuches mit Fischsymbolen als Mund-Nase-Bedeckung zeige ich aber denen, die die Maßnahmen der Regierung kritisieren, dass sie nicht allein sind und dass ich ihre Angst vor einem totalitären Staat ernst nehme. Ich nehme gleichzeitig die Angst der Menschen ernst, die sich vor ansteckenden Krankheiten fürchten.

Ich lese täglich in der Bibel. Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine sind mein Bibelleseplan. Das gibt mir die Kraft und die Inspiration, die ich brauche.

Im Gebet danke ich dem Herrn für die Schöpfung. Ich danke für die Erde, für mein Essen, für meine Mitmenschen und für alle anderen Lebewesen. Ich danke ihm auch für die Bakterien, die im Sauerteig für uns arbeiten, sowie auch für alle Viren und Mikroben, die wir nicht verstehen.

Ich weiß dass Gott das Universum geschaffen hat und dass es seine Gnade ist, dass wir alle hier auf der Erde alle Voraussetzungen für ein glückliches Leben haben. Ein glückliches Leben ist nicht der Verdienst von Menschen, die sich anmaßen, Lebensgrundlagen und Glück nach ihrem Ermessen zuzuteilen.

Ich vertraue darauf, dass der Heilige Geist mich darin leitet, den Menschen zuzuhören und dass er mir die Kreativität und die Kraft schenkt, mich an der gemeinsamen Lösung von Problemen in meiner Umgebung konstruktiv zu beteiligen.

Ich verweigere niemandem das wertschätzende und konstruktive Gespräch, unabhängig von der politischen Meinung, der Religion, der Ethnie, der sexuellen Orientierung, der Herkunft, des Vermögensstandes, des Berufes, des Gesundheitszustandes, der Arbeitslosigkeit oder anderen Eigenschaften.

Ich zwinge niemanden das zu tun, was ich für richtig halte. Ich setze auch nicht den Willen der Regierung gegen meine Mitmenschen durch.

Ich spreche mit anderen Menschen über das Evangelium und freue mich über interessante
Unterhaltungen und über kritische Anmerkungen, die sich daraus ergeben.

Ich widme genügend Zeit meinen Hobbies, die nichts mit Religion zu tun haben und die mir Freude machen. Dabei achte ich darauf, dass es Hobbies sind, bei denen ich keine Mund-Nase-Bedeckung tragen muss.

Ich hoffe dass dieser Brief alle Leser und Leserinnen zu einer eigenen christlichen Glaubenspraxis zusammen mit anderen ermutigt. Daraus wird sich mit Sicherheit viel Kreativität und Angstfreiheit für gemeinsame und friedvolle Lösungen unserer Aufgaben ergeben.

Wege aus der Krise

Zur Zeit sehen wir, wie sich die aufgestauten Spannungen in der Gesellschaft entladen. Seit Jahren ist unsere Gesellschaft geprägt von einem unmenschlichen, totalitären wirtschaftlichen Wettbewerb, Angst vor der Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne, der menschenrechtswidrigen Unterdrückung der erwerbslosen Menschen durch das Jobcenter, politisches Säbelrasseln und Krieg. Zudem wird unser Finanzsystem seit dem Zusammenbruch im Jahr 2008 künstlich am Leben gehalten. All diese Missstände führen nun zu den gesellschaftlichen Verwerfungen die wir jetzt beobachten, wie dem Lockdown aufgrund der geschürten Angst vor dem Coronavirus oder den scheinheiligen Protesten gegen Rassismus.

Zur Zeit stehen in dem Dorf, in dem ich lebe, die Menschen jeden Sonntag und jeden Montag auf der Straße und protestieren gegen die Missachtung unseres Grundgesetzes. Die Anliegen der Menschen dort sind bunt gemischt und sind Ausdruck des Leidensdruckes der heutigen Missstände in unserer Gesellschaft. Zum Beispiel sind dort auch Busunternehmer zu treffen, die aufgrund der Ausgangsbeschränkungen ihre Einnahmen aus dem Reisegewerbe verloren haben. Doch wie können wir diese Probleme lösen ?

Anfangs habe ich bei diesen Demonstrationen ein Schild mit dem Deckblatt des Grundgesetzes in der Hand gehalten. Von Woche zu Woche ist mir aber bewusst geworden, dass allein der Protest nichts bewirken wird. Nur zu protestieren bringt erst mal keine Lösung und die vermeintlichen Lösungen, die rechts- und linksradikale Gruppen, sowie auch unsere Regierung bieten, führen in eine Sackgasse. Deshalb halte ich jetzt ein Schild mit der Aufschrift „Jesus, der Weg, die Wahrheit und das Leben“ in der Hand. Warum mache ich das?

Ich mache das, wovon ich überzeugt bin. Ich denke, es ist gut, wenn Menschen sich in einem ersten Schritt bewusst werden, worin ihr persönlicher Glaube besteht. Das ist die Grundlage für jeden einzelnen, sich auf dieser Basis folgende Fragen zu stellen:

„Was will ich mit meinem Leben anfangen?“
„Wie stelle ich mir meine Zukunft vor?“
„Gönne ich einem anderen Menschen, das er glücklich ist?“

Kein einzelner Mensch, kein Politiker und auch kein Oligarch, kann die Lösung der Probleme aller Menschen finden. Lösungen, die von einzelnen Menschen oder Parteien für alle Menschen verbindlich beschlossen werden, führen immer zu mehr Gewalt.

Wirkliche Lösungen können sich nur im gesellschaftlichen Dialog über Jahre hinweg herausbilden. Dazu ist es aber notwendig, dass sich möglichst viele Menschen immer wieder mit den vorhin gestellten Sinnfragen selbst auseinandersetzen und für die gefundenen Antworten öffentlich gerade stehen. Erst dann können möglichst viele Menschen an diesem Dialog mitwirken. Solange das nicht geschieht, werden sich die heutigen Missstände nicht ändern und die Menschen, die das meiste Geld haben, werden dem Rest der Welt ihre Vorstellungen mit Gewalt aufzwingen.

Tauschen wir Freiheit gegen Sicherheit ?

Ich kann mich noch erinnern: Vor einigen Jahren haben wir mit dem Finger noch auf die Länder gezeigt, die die Menschen in ihrem Land unterdrückten, Ausgangssperren verhängten, Versammlungen von mehr als drei Leuten bestraften und wo die Menschen der regierenden Partei an den Lippen hingen. Wie haben wir im Westen über die DDR gelacht oder über Länder im Nahen Osten gespottet, die die Menschen so sehr unterdrücken, bis nichts mehr in dem Land funktionierte. Ich dachte immer, das uns so etwas im aufgeklärten Europa mit seinen mündigen Bürgern nie passieren könnte.

Eines Tages kommt die Meldung in den Nachrichten vom „Coronavirus“. Es ist wohl nur ein gewöhnliches Virus, vergleichbar mit einem Grippevirus. Die Medien und die Bundesregierung machen den Menschen aber Angst und warnen vor bedrohlichen Szenarien, von überfüllten Krankenhäusern und Massen an Toten. Die Verbreitung dieses Virus muss unbedingt verlangsamt werden. Plötzlich haben viele Menschen in Deutschland so sehr die Hosen voll vor Angst, dass sie anfangen, Klopapier und H-Milch zu horten.

Mittlerweile ist es in Deutschland verboten, die Wohnung ohne triftigen Grund zu verlassen oder mit Menschen in Kontakt zu treten. Demonstrationen und öffentliche Zusammenkünfte sind bei schwerer Bestrafung verboten. Firmen stellen ihren Betrieb ein. Gottesdienste entfallen. Die Wirtschaft droht zu kollabieren. Das schlimmste daran ist, dass die meisten Menschen in Deutschland diese Maßnahmen in vorauseilendem Gehorsam befürworten. In den sozialen Medien, wird schon der Ruf laut, dass bei Mangel  an Arbeitskräften in der Landwirtschaft, Schüler zur Zwangsarbeit eingeteilt werden sollen.

Die Menschen in Deutschland haben ihre Freiheit ohne zu Zögern gegen ihre vermeintliche Sicherheit getauscht. Sie nehmen billigend in Kauf, beides zu verlieren.

Die Schwierigkeit in dieser Situation ist, dass wir alle nicht wissen, welche Absichten die Regierungen weltweit mit dieser ganzen Aktion verfolgen. Auf die meisten Medien können wir uns nicht verlassen. Von den alternativen Medien, sind nur noch wenige übrig geblieben, die eine von der Regierung abweichende Position vertreten wie zum Beispiel KenFM .

Wie gehe ich mit der Situation um?

  • Als erstes genieße ich erst einmal die Ruhe durch die Ausgangsbeschränkung und arbeite an meinen eigenen Projekten weiter.
  • Ich informiere mich über die alternativen Medien, aber auch über die Staatsmedien und versuche, das mit anderen Informationen abzugleichen, die mir zu Verfügung stehen. Ich verwende aber nicht zu viel Zeit dafür, weil das nicht gesund für den Geist ist.
  • Ich gehe raus in den Garten oder zu unseren Bienen.
  • Ich bleibe in Kontakt mit meinen Freunden und Bekannten und versuche, ihnen die Ängste zu nehmen und die Informationen, die mir zu Verfügung stehen zu teilen.
  • Ich lese täglich in der Bibel, bete und meditiere. Das hilft mir, auf dem Boden zu bleiben und meine Menschlichkeit und die Nächstenliebe nicht zu verlieren.
  • Ich äußere meine Ansichten und Einschätzungen und lasse mich dabei von meinem Gewissen und meinem Glauben leiten.
  • Ich erinnere mich an das Buch „Von der Diktatur zur Demokratie“ von Gene Sharp, dass ich mal gelesen habe.

 

Zuckerschnute-Süßwaren

Vor kurzem hat der Online-Shop Zuckerschnute-Süßwaren geöffnet, in dem es Süßwaren wie Schokolade und Honig, sowie Getränkepulver wie Kolakao zu kaufen gibt. Die Schokoladen, die von Manufakturen in der Dresdner Region hergestellt werden habe ich bereits persönlich probiert und sie sind ausgezeichnet. Ich war überrascht, wie gut Schokolade schmecken kann und kann die Produkte und auch diesen Shop nur weiter empfehlen.