Zuckerschnute-Süßwaren

Vor kurzem hat der Online-Shop Zuckerschnute-Süßwaren geöffnet, in dem es Süßwaren wie Schokolade und Honig, sowie Getränkepulver wie Kolakao zu kaufen gibt. Die Schokoladen, die von Manufakturen in der Dresdner Region hergestellt werden habe ich bereits persönlich probiert und sie sind ausgezeichnet. Ich war überrascht, wie gut Schokolade schmecken kann und kann die Produkte und auch diesen Shop nur weiter empfehlen.

Die Methode der Selbstfinanzierung

In den letzten Jahren habe ich viele Projekte erlebt, in denen versucht wurde, dem Geld von Investoren hinterher zu jagen. Keines dieser Projekte war erfolgreich. Es wurde viel Geld verbraten und viele Monate umsonst gearbeitet. Das lag an folgenden Umständen:

  • Es wurden Dinge entwickelt, die niemand gebrauchen konnte.
  • Die Projekte waren viel zu aufwändig und konnten von den Projektteilnehmern nicht gestemmt werden.
  • Die Leute, die etwas Geld investierten, hatten plötzlich Mitspracherecht im Projekt und haben durch ihre Erwartungen das Projekt in Richtungen gedrängt, die technisch unsinnig waren.
  • Die Projekte wurden in vorauseilendem Gehorsam so angepasst, dass die Investoren gewogen gestimmt werden sollten.
  • Technische Schwierigkeiten wurden von allen verdrängt.

In den letzten Jahren hat sich nur der Online-Shop der H-CoTec UG erfolgreich gezeigt, der von uns gegründet wurde. Hier wurde die Methode der Selbstfinanzierung angewendet. Die Methode der Selbstfinanzierung wurde in diesem Fall so realisiert, dass für einen geringen Geldbetrag Waren eingekauft wurden. Die Waren wurden dann mit einem Gewinn weiter verkauft, so dass etwas mehr Geld auf dem Konto dies Online-Shops war. Der Arbeitsaufwand für den Betrieb des Online-Shops wurde hier gründlich ermittelt und mit in den Verkaufspreis eingerechnet. Der Verkaufserlös wurde wieder verwendet, um Waren einzukaufen, die wiederum mit Gewinn verkauft wurden. Dadurch begann der Online-Shop exponentiell zu wachsen und er tut dies bis heute. Um zu zeigen, was exponentielles Wachstum bedeutet, möchte ich ein Beispiel berechnen:

Angenommen, es soll eine Produktionsfirma für kleine Handtuchhalter aus Kunststoff aufgebaut werden. Der erste Schritt besteht darin, einen Handtuchhalter aus Wachs zu schnitzen, und ihn dann mit Silikon abzuformen. So können die Handtuchhalter über das Gießen mit Gießharz leicht vervielfältigt werden. Angenommen ein Handtuchhalter kostet in der Herstellung 50 Cent. Verkauft wird er für 1 Euro. Das Startkapital, dass zu Verfügung steht beträgt 10 Euro. Es können also 20 Handtuchhalter hergestellt werden. Diese werden für 20 Euro verkauft.

Mit diesem Geld können nun 40 Handtuchhalter hergestellt werden, die dann für 40 Euro verkauft werden. Die Zahlen entwickeln sich, wie in der Tabelle beschrieben exponentiell:

selbstfinanzierung

Angenommen, man produziert jede Woche eine neue Charge Handtuchhalter, so hat man in acht Wochen das Startkapital von 10 Euro auf 2560 Euro exponentiell vermehrt. Diese Rechnung zeigt eines: Geld, ist nicht das Problem. Das Problem besteht darin, dass die Kundschaft die Handtuchhalter benötigt und diese auch findet. Deshalb ist nicht der Weg zur Bank am wichtigsten. Am wichtigsten ist, dass das Produkt funktioniert und dass es bekannt wird. Das bedeutet, dass der Auftritt im Internet gut aussieht, Flyer gedruckt werden und Kontakt zu Vertriebsfirmen aufgebaut wird. Des weiteren soll nach Möglichkeit die Produktion der Waren selbst durchgeführt werden, weil nur so ein regelmäßiges Einkommen schnell realisiert werden kann.

Das SMWA gibt Stundensatzempfehlungen heraus

Das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat Stundensatzempfehlungen für Ingenierusdienstleistungen für die Straßenbauverwaltung herausgegeben. Das berichtet die Ingenieurkammer Sachsen im deutschen Ingenieurblatt in der Ausgabe vom April 2016 . Darin werden folgende Stundensätze für Ingenierusdienstleistungen empfohlen:

  • 83 €/h für Diplomingenieure, Bautechniker und Vermessungstechniker
  • 53 €/hfür Bauzeichner und sonstige Mitarbeiter

Im Zuge dessen möchte ich alle freiberuflichen Ingenieure dazu aufrufen, Dumping-Hororare zu boykottieren und den Lebensunterhalt notfalls über das Arbeitslosengeld zu finanzieren. Ich selbst praktiziere dies konsequent, um dem Honorardumping entgegen zu wirken.

Ich möchte hier noch auf einen älteren Artikel hinweisen, in dem ich auf die folgen von Honorardumping eingehe.

CyanogenMod als Alternative zu Google Android

Das Betriebssystem CyanogenMod ist ein alternatives Linux-Betriebssystem für Smartphones. Es ist eine Abspaltung des Betriebssystems Android. Der Vorteil von CyanogenMod gegenüber Android besteht darin, dass hier die proprietäre Software von Google konsequent ausgeschlossen wurde. Außerdem hält der Akku des Smartphones länger, da CyanogenMod nicht ständig irgendwelche Apps betreibt, die man nicht will.

Ich habe CyanogenMod auf einem Samsung Galaxy SIII Smartphone installiert. Eine ausführliche Anleitung für die Installation befindet sich unter diesem Link. Auf meinem Rechner befindet sich das Betriebssystem Debian GNU/Linux „Wheezy“.

Die Vorgehensweise bei der Intallation ist im Grunde relativ einach, aber kann durchaus Kopfzerbrechen bereiten, wenn man einige Dinge nicht weiß. Deshalb schildere ich hier kurz, wie ich CyanogenMod installiert habe.

  1. Als aller erstes hab ich alle Daten meines Smartphones gesichert. Es gibt keine Garantie dafür, dass die Installation erfolgreich ist und die Daten auf der SD-Card des Smartphones erhalten bleiben!
  2. Als erstes habe ich mir sämtliche Programme heruntergeladen, die ich später benötigt habe:
    1. Die zip.Datei , die die neuste Version von CyanogenMod für mein Smartphone beinhaltet.
    2. Das Programm Heimdall, dass auf meinem Rechner laufen muss, um den Speicher des Smartphones zu überschreiben und das Grundsystem ClockworkMod auf das Samrtphone zu schieben.
    3. Das Grundsystem ClockworkMod
    4. Die Android SDK Bibliotheken (nicht das Android Studio, nur die SDK Tools)
  3. Alle heruntergeladenen Programme habe ich in einen Ordner „CyanogenMod“ auf meinem Rechner zusammengepackt.
  4. Danach habe ich die Anweisungen zur Installation im Wiki von CyanogeMod ausgeführt. Ich möchte hier auf die einzelnen Schritte eingehen:
    1. Als erstes wird das Smartphone ausgeschaltet.
    2. Das Smartphone wird dann im Download-Modus gestartet. Dies geschicht durch das gleichzeitige Drücken der Tasten „Home, Volume Down & Power“ des Smartphones.
    3. Das Smartphone wird über das USB-Kabel an der Rechner gesteckt und heimdall wird im Terminal des Rechners mit folgenden Befehlen gestartet:
      cd ~/CyanogenMod
      heimdall flash –RECOVERY recovery-clockwork-6.0.4.6-i9300.img –no-reboot
      Wenn der Vorgang beendet ist, erscheint auf dem Smartphone ein blauer Balken.
    4. Das Smartphone wird nun ausgesteckt und im Download-Modus neu gestartet. Dies geschiet durch das gleichzeitige Drücken der Tasten „Home, Volume Up & Power“ des Smartphones. Das kann etwas dauern. Deswegen sollen die Tasten ruhig 15 s lang gedrückt gehalten werden, bis der Vorgang einsetzt. Das Grundsystem ist nun auf dem Smartphone und bereit für die Installation von CyanogenMod.
    5. Jetzt kommt ein Punkt, der Kopfzerbrechen bereiten kann, wenn man ihn nicht kennt. Es werden zwei Methoden vorgestellt, um CyanogenMod zu installieren, die Sideload-Methode und die Push-and-install Methode. Ich kann aus Erfahung die Sideload-Methode empfehlen, da die andere Methode bei mir aufgrund von fehlenden Zugriffsrechten gescheitert ist.
    6. Das Smartphone wird an über das USB-Kabel wieder an den Rechner gesteckt. Im Menü des Smartphones werden dann folgende Punkte ausgewählt:  install zip > install zip from sideload. Am Display des Smartphones sind danach die Anweisungen sichtbar, die ausgeführt werden müssen. Die Installation beginnt. Nach der Installation ist CyanogenMod nach dem Ausschalten des Smatphones und dem Einschalten einsatzbereit.

Die Google-Playsore steht unter CyanogenMod nicht mehr zu Verfügung. Alternativ zu Google Playstore sind sehr viele Apps unter F-Droid zu finden. F-Driod kann auf dem Smartphone installiert werden, indem man mit dem Internet-Browser des Smartphones die F-Driod Seite besucht und dem Menue dieser Seite zur Installation folgt.

 

Wenn Maschinen uns von der Arbeit befreien

In Anbetracht der ganzen Diskussion um PEGIDA kann ich nur folgendes sagen: Wenn uns die Maschinen von der Arbeit befreien, wird sich unser Leben verändern. Und die Maschinen werden uns von der Arbeit befreien, verlasst euch darauf. Es kommt nun darauf an, was wir aus der Zeit machen, die uns zu Verfügung steht …

Automatisierung-Jobs-Pegida

LED-Lampe für den Pflanzenbau

Typ: LED-02

Das Gartenbau-Ingenieurbüro B. Sc. Julia Schwarzmeier, das Gartenbau-Ingenieurbüro für wissenschaftliche Beratung M.Sc. Volker Croy und das Ingenieurbüro für Wärme- und Stoffübertragung Dipl.-Ing Michael Klotsche haben eine LED-Lampe für den Pflanzenbau entwickelt und einen funktionsfähigen Prototypen realisiert.

 

LED-Lampe-141217-1-klein

Typ: LED-03

Dieses Jahr wurde ein neuer Prototyp der LED Lampe gefertigt. Die Lampe hat eine maximale Leistung von 500W und jede einzelne Lichtfarbe kann frei eingestellt werden. Die Lampe ist vollständig programmierbar, so dass sie auch selbständig festgelegte Abläufe der Lichtfarben realisieren kann.

 

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Entwicklungshilfe

Nicht die Länder der so genannten „Dritten Welt“ brauchen Entwicklungshilfe, sondern wir in den Industrieländern. Deswegen müssen Ingenieure daran arbeiten,  Technik so zu gestalten, dass Stoffkreisläufe geschlossen werden, regional vorhandene Energieströme genutzt werden und Technik leicht kopier- und realisierbar ist.

Oel-Junkies

 

 

OpenSCAD

Das Programm OpenSCAD ist ein 3D CAD Programm, mit dem es möglich ist, STL Dateien zu erzeugen, die von Rapid Prototyping Maschinen gelesen werden können. Das sehr übersichtlich geschriebene Handbuch für OpenSCAD befindet sich bei Wikibooks. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Programmiersprache, um einen Körper zu erstellen:

Die Befehle

// Kommentar
a = 1;
b = 1;
c = 1;
x = 10;
y = 0;
z = 0;
translate ([x,y,z])
cube([a,b,c], center=true);

zeichen einen Quader mit den Abmessungen 1 x 1 x 1 mm, der um 10 mm in x-Richtung verschoben ist. Mit der Taste F5 wird der Quader automatisch gezeichnet und kann mit der Maus gedreht und von allen Seiten betrachtet werden. Dieses Programm läßt sich mit der Ausgabe des mathematischen Programms Scicoslab ideal kombinieren, so dass mit diesen beiden Programmen die Ergebnisse aus mathematischen Simulationen direkt in 3D CAD und dann sofort in eine maschinenlesbare Datei umgewandelt werden können. Scicoslab schreibt die mathematischen Ergebnisse als Variablen in eine Textdatei, die dann direkt in OpenSCAD geladen und ausgeführt werden kann. Die Befehle, die in Scicoslab hierfür notwendig sind lauten:

// Schreiben der Parameter in eine Datei
fd = mopen(Pfad +  ‚Dateiname.scad‘,’w‘);
mfprintf(fd, ‚%s \n‘,’a = ‚+string(a)+‘;‘);
mfprintf(fd, ‚%s \n‘,’b = ‚+string(b)+‘;‘);
mfprintf(fd, ‚%s \n‘,’c = ‚+string(c)+‘;‘);
mclose((Pfad +  ‚Dateiname.scad“);

Zu Scicoslab habe ich in diesem Blog bereits etwas geschrieben. Die Programmiersprache von OpenSCAD und Scicoslab sind sich sehr ähnlich, was das Programmieren mit beiden Programmen vereinfacht.